Gesunde Kinder großziehen? Ganz einfach: mit TCM!

Bist du auch oft ratlos wenn es um das Treffen von Entscheidungen geht, die die Gesundheit deines Kindes betreffen? Keine Sorge, da bist du kein Einzelfall. Die meisten Eltern lassen sich von diesem Thema verunsichern, ist es doch oft schon schwer genug Gesundheitsentscheidungen für sich selbst zu treffen und dann erst für diese kleinen Wesen, die doch so anders zu funktionieren scheinen als wir selbst. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) kann Dir vielleicht unter die Arme greifen. Ließ weiter und lass dich von mir in die Welt der schier unendlichen Therapiemöglichkeiten einführen.

Altes Wissen nicht „veraltet“

Kinderheilkunde hat in der Traditionelle Chinesische Medizin eine lang stehende Tradition, denn die alten Chinesen wussten, dass nur gesunde Kinder auch irgendwann mal zu gesunden Erwachsenen heranwachsen können. Eine Sichtweise die, wie es oft scheint, in der Gegenwart verloren gegangen ist.

Haben Gesundheitsprobleme wie Husten, Ohrenentzündungen, Allergien, Asthma oder Verdauungsstörungen wie Bauchweh, Durchfall, Verstopfung und Co sich erst mal eingeschlichen, bietet die TCM sanfte Mittel das Gleichgewicht im Körper wieder herzustellen und deren Ausheilung zu unterstützen. Das Genialste aber ist, dass sie uns auf einen einfach zu folgenden Weg schickt, auf dem der zarte Organismus vorsorglich unterstütz wird, um dem Entstehen von Krankheiten in erster Linie vorzubeugen.

Die TCM hat für fast alles eine Erklärung

Im Gegensatz zur westlichen Medizin sieht die TCM Kinder nicht als kleine Erwachsene, sondern weiß um deren körperliche als auch funktionelle Unreife. Die besondere physiologisch-energetische Konstitution des Kindes wird beachtet und dort unterstützt, wo es von Nöten ist.

Dazu kommt, dass durch das rasante Wachstum von Kindern die Organe, die hauptsächlich für die Produktion von Qi, der Lebensenergie, verantwortlich sind, sich ständig in einem Mangelzustand befinden. Viele der Gesundheitsprobleme oder Krankheiten mit denen man im Kindesalter zu kämpfen hat beruhen auf dieser Tatsache. Das Atmungs- und Verdauungssystem sowie die Leber sind hier hauptsächlich betroffen.

Alles dreht sich um die Mitte – Fünf-Element-Ernährung

Das Verdauungssystem steht auch hier, wie so oft in der TCM, eindeutig im Mittelpunkt. Babys kommen mit einem noch nicht vollständig ausgereiften Verdauungssystem zur Welt – eine Tatsache der sich auch die westliche Medizin bewusst ist. Laut TCM ist dieses aber erst um das 7 Lebensjahr ausgereift.

Milz- und Magen-Qi befinden sich im Mangelzustand und müssen sanft unterstützt, nicht noch weiter belastet werden. Die Funktionalität des Milz-Magen Systems ist ausschlaggebend für die Bereitstellung von „Nachgeburtlichem Qi“, oder anders ausgedrückt, den aus der Nahrung stammenden Nährstoffen die uns den Rest unseres Lebens zur Verfügung stehen und am Leben erhalten.

Genau aus diesem Grund ist es für uns Eltern so unglaublich wichtig für die Entwicklung eines robusten Verdauungssystems zu sorgen! Die Ernährung nach den Prinzipien der TCM bietet hier eine wunderbare und einfache Möglichkeit deinem Kind einen Kickstart ins Leben zu ermöglichen!

Ganz egal wo du stehst: ob du noch voll stillst oder schon Ersatzmilch zufüttern musst, gar nicht stillen kannst oder schon mit der Beikost begonnen hast, vielleicht auch schon ein älteres Kind hast das am Familientisch mitisst, die Fünf-Elemente-Ernährung der TCM fängt dich dort auf wo du gerade stehst. Es ist nie zu spät damit zu beginnen!

Gerade bei Kindern können viele Gesundheitsprobleme durch eine Ernährungsumstellung geheilt oder merklich gelindert werden.

Weil ich dieses Thema so unglaublich wichtig finde, wird es hierzu bald einen eigenständigen Blogartikel geben. Wenn du sicherstellen möchtest, dass du diese Folge nicht versäumst, dann abonniere gleich im Anschluss meinen Blog und ich verständige dich bei jeder Neuerscheinung.

Wenn das Gleichgewicht verrutscht

Ist das physiologische Gleichgewicht eines Kindes schon zu stark ins Ungleichgewicht gerutscht, oder wird ein Kind schon mit einer Konstitution im energetischen Mangelzustand ins Leben geschickt, ist es oft notwendig, zusätzlich zur unterstützenden Ernährung eine stärker und schneller wirkende Therapieform hinzuzufügen. Und auch hier hat die TCM einiges auf Lager.

Es ist für alles ein Kraut gewachsen – Kräutermedizin

Mein persönlicher Favorit ist die Kräutertherapie. Sie besteht aus der Verabreichung von Pflanzenteilen in Form von Tinkturen, Granulaten oder Tees und kann wunderbar zur Vorbeugung aber auch zur Behandlung von Krankheiten bei Kindern eingesetzt werden. Führt Ernährungstherapie bei wiederkehrenden oder chronischen Erkrankungen nicht zum gewünschten Erfolg, ist die Verabreichung von Kräutern eine wunderbare Möglichkeit dem Problem auf natürliche Weise den Kampf anzusagen. Die Wirkstoffe der Kräuter sind natürlichen Ursprungs, haben keine bis minimalste Nebenwirkungen und können in fast allen Fällen auch gemeinsam mit westlichen Medikamenten verabreicht werden. Trotzdem müssen sie als hocheffektive Arznei betrachtet und von qualifizierten Therapeuten empfohlen werden.

Sanfte Berührung schlägt große Wellen – Tuina-Massage

Baby- oder Kinder-Tuina ist eine weitere hoch effektive, aber auch sichere und sanfte Methode um die Gesundheit deines Kindes zu verbessern. Massage regt die Durchblutung, Verdauung und Ausscheidung im Körper an und wirkt außerdem auch schmerzlindernd. Baby-Tuina tröstet und beruhigt Babys die mit Koliken, Erbrechen, Verstopfung, Durchfall, Fieber, Ohrschmerzen oder nächtlichem Weinen zu kämpfen haben.

Einfache Massagetechniken können auch täglich, zu Hause von den Eltern durchgeführt werden, um die Zirkulation von Qi und Blut zu steigern. Das stärkt das Immunsystem, Kinder schlafen besser und haben sogar mehr Appetit. Und das mit der positiven Nebenwirkung, dass die Beziehung zum massierenden Elternteil gestärkt wird und Kinder Alles in Allem ruhiger, glücklich und gesund sind.

Auf den Punkt gebracht – Akupunktur/Laserakupunktur

Die letzte Therapiemodalität, die ich nicht auslassen möchte, ist die Akupunktur. Wie du vielleicht weißt werden dabei haardünne Metallnadeln, durch die Haut, in Körperpunkte entlang des sogenannten Meridiansystems eingeführt, in dem die Lebensenergie Qi zirkuliert. Akupunktur ist extrem effektiv, Blockaden in diesem System aufzulösen und den Körper dazu zu stimulieren, mit sich selbst wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Jetzt mag es dir vielleicht grausam erscheinen ein hilfloses Baby mit Nadeln zu piksen! Auch wenn ich dir versichern kann, dass der Einstich nahezu schmerzfrei ist – ich bin genau so ein Softie wie du! Aus diesem Grund bevorzuge ich eine moderne Alternative zur tatsächlichen Akupunktur, nämlich die Laserakupunktur mit einem Kaltlaser. Da sich die Hauttemperatur dabei nur um maximal 1°C erhöht, kann man guten Gewissens sagen, dass diese Methode schmerzfrei und höchstens ein leichtes Kribbeln zu spüren ist.

Die TCM hat natürlich noch viel mehr auf Lager, das würde allerdings den Rahmen dieses Artikels sprengen. Ich hoffe ich konnte dir fürs Erste einen kleinen Überblick über deine Möglichkeiten verschaffen und deine Neugierde zum Ausprobieren wecken.

Wenn du dazu Fragen hast freue ich mich immer über einen Kommentar im Anschluss oder eine Nachricht über mein Kontakt Formular 🙂

Herzlichst,

Bettina

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